Jeder hat gerne die Kontrolle darüber, wem er welche Daten über sich preisgibt, doch moderne Datenerfassungsmethoden machen es einem immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Eine dieser Methoden, die immer verbreiteter wird, sind RFID-Chips, die sich inzwischen in vielen Reisepässen und Plastikkarten befinden. Sie können ausgelesen werden, ohne dass Du etwas davon merkst. Mit den RFID-Schutzhüllen kannst Du das allerdings verhindern und behältst die Kontrolle über Deine Privatsphäre. Die RFID-Schutzhüllen gibt es in zwei Versionen: Als einzelne sehr dünne Hüllen, die über Plastikkarten gestülpt und mit ins Portemonnaie gesteckt werden können. Oder als komplette Brieftasche aus Kunstleder und Stoff zum Zusammenklappen mit zwei großen Fächern für Dokumente wie Deinen Reisepass und fünf kleinen für Plastikkarten. In beiden Versionen wird die Frequenz, mit der die Chips gelesen werden, durch eine Abschirmfolie gestört. Diese Technologie erfüllt übrigens militärische Sicherheitsstandards und ist von der US-Regierung zertifiziert. Natürlich können die Chips trotzdem ausgelesen werden, wenn Du es möchtest. Dazu musst Du die entsprechende Karte bloß aus der Hülle nehmen bzw. die Brieftasche aufklappen. Über RFID RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency IDentification (Funk-Frequenz-Identifizierung). Das Auslesen der Chips funktioniert so: Das Lesegerät sendet auf einer bestimmten Frequenz und verursacht dadurch eine Induktion im Chip, der so auch ohne Batterie seine Identifikationsnummer an das Lesegerät senden kann. Da der Lesevorgang über Funk vonstatten geht, geschieht er meistens unbemerkt. RFID-Chips befinden sich inzwischen übrigens unsichtbar in vielen Etiketten und Verpackungen, in der BahnCard 100, in vielen Studienausweisen, in Payback-Karten und in den neuen EU-Reisepässen Letzteres ist besonders heikel
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